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Die Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft hängt von vielen Faktoren ab: Eine Rolle spielen die genetische Veranlagung, unser Verhalten, Umwelt- und Lebensbedingungen sowie der Zugang zur Gesundheitsversorgung. Obwohl der letztgenannte Faktor nur zu 15 bis 20 Prozent für unseren Gesundheitszustand verantwortlich ist, fliessen die Gesundheitskosten fast ausschliesslich in diesen Bereich. Unser Gesundheitssystem ist hauptsächlich auf die Versorgung von Kranken ausgerichtet. Der damit verbundene stetige Anstieg der Krankenkassenprämien stellt für die Menschen in der Schweiz und vor allem für Familien ein ernsthaftes Problem dar. Dementsprechend dominiert er die öffentliche Diskussion über die Gesundheitspolitik.

Sozialwissenschaften verstehen die individuelle und kollektive Gesundheit in einem über den biomedizinischen Rahmen hinausgehenden Sinn. Sie helfen zu verstehen, wie das gesellschaftliche Umfeld, konkrete Lebensbedingungen und das Verhalten unsere Gesundheit beeinflussen. Aus diesen Erkenntnissen können Handlungsmöglichkeiten für die öffentliche Gesundheit entwickelt werden, die unser Versorgungssystem ergänzen können.

Welchen Beitrag können die Sozialwissenschaften somit leisten, um eine an Gesundheit orientierte Politik zu fördern? Welches sind die Chancen und Herausforderungen einer solchen Sichtweise? Wie sind Handlungsempfehlungen praktisch umsetzbar? Diese Fragen stehen im Zentrum der Swiss Public Health Conference 2018.

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