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Praxeologie der Klinischen Sozialarbeit

Um psychosoziale Probleme differenziert zu erfassen und angemessen zu bearbeiten, sind spezifische Konzepte, Methoden und Instrumente erforderlich. Die Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit hat den erklärten Anspruch, die Entwicklung von Handlungsmethoden voranzutreiben.

Ca. zwanzig Jahre nach den Anfängen der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum ist es Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und sich über den Stand des methodischen Wissens und Könnens zu verständigen. Von besonderem Interesse sind dabei Zusammenhänge von Handlungslogik und Handlungspraxis, d. h. die Praxeologie(n) Klinischer Sozialarbeit.

Beim Thema «Sozialtherapie, Beratung, Case Management – Praxeologie der Klinischen Sozialarbeit» zeichnen sich verschiedene aktuelle oder aktualisierte Herausforderungen ab, die an der Tagung diskutiert und bearbeitet werden sollen.

5 Keynotes von bekannten Expertinnen und Experten aus dem deutschsprachigen Raum versprechen ein breit gefächertes Tagungsprogramm:

  • Peter Sommerfeld (HSA FHNW):
    «Zur Methodologie klinischer Sozialer Arbeit. Auf dem Weg zu einer konsolidierten professionellen Wissensbasis»
  • Christine Kröger (Hochschule Coburg):
    «Sozialtherapeutische Unterstützung von Menschen mit Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis: Chancen und Herausforderungen»
  • Sonja Hug (HSA FHNW):
    «Case Management in der klinischen Sozialarbeit – wie umgehen mit der Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit?»
  • Dieter Röh (HAW Hamburg):
    «Sozialtherapie – Konzeption des Behandlungsbeitrags Sozialer Arbeit in der Versorgung vulnerabler Zielgruppen»
  • Silke B. Gahleitner (ASH Berlin):
    «Traumapädagogik und Psychosoziale Traumaarbeit: Wenn nicht in der Klinischen Sozialarbeit – wo dann?»

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